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Wann spricht man von Sehbehinderung, wann von Blindheit?

Typische Schleswig-Holstein-Fotos, verschwommen Sehbeeinträchtigung, Sehbehinderung, Sehschädigung, hochgradige Sehbehinderung, Sehschwäche, praktische Blindheit - viele Begriffe, die allesamt wenig über die tatsächliche Sehfähigkeit aussagen.

Von Sehbehinderung spricht man erst, wenn das Sehen um einen gewissen Grad beeinträchtigt ist und wenn diese Beeinträchtigung dauerhaft ist.

Für das Maß der Beeinträchtigung gibt es eine Abstufung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Je nach Grad der Sehbehinderung haben die Betroffenen Ansprüche, die im Sozialrecht als "Nachteilsausgleich" bezeichnet werden.

Das deutsche Sozialrecht übernimmt nur z. T. die Einteilung der Weltgesundheitsbehörde.

Sehbehinderung nach WHO

Stufe 1

Das Sehvermögen ist kleiner oder gleich 30 % (Visus von 0,3). Visus ist der medizinische Ausdruck für die Sehstärke; er wird meistens als Dezimalzahl ausgedrückt. Erst ab 30 % oder weniger besteht in der Regel ein Anspruch auf eine Kostenbeteiligung der Krankenkassen bei Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinse.

Stufe 2

Das Sehvermögen ist kleiner oder gleich 10 % (Visus von 0,1).

Stufe 3

Das Sehvermögen ist kleiner oder gleich 5 % (Visus von 0,05). Diese Stufe wird im deutschen Sozialrecht übrigens als hochgradige Sehbehinderung bezeichnet, nach der Weltgesundheitsorganisation wird hier bereits von Blindheit gesprochen.

Stufe 4

Sehvermögen von kleiner oder gleich 2 % (Visus von 0,02). Ab hier spricht man in Deutschland von praktischer oder "gesetzlicher Blindheit" mit dem Anspruch auf Landesblindengeld  oder Blindenhilfe (einkommensabhängig).

Stufe 5

Blindheit (medizinisch: Amaurose ) steht für fehlende Wahrnehmung von Lichtschein.

 



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