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Einblick-Ausblick 2008

DIE Ausstellung rund um das Thema „Sehen“ am 10. und 11.  Oktober als

zentrale Veranstaltung des BSVSH zur Woche des Sehens  in den Holstenhallen 1 und 2, Justus-Liebig-Straße 2-4, 24537 Neumünster.

Unter nachfolgendem Link erhalten Sie nähere Informationen zur Woche des Sehens: www.woche-des-sehens.de

Unter der Schirmherrschaft der Sozialministerin des Landes Schleswig-Holstein, Frau Dr. Gitta Trauernicht, veranstaltet der BSVSH in diesem Jahr die landesweit größte spezielle Hilfsmittelausstellung mit dem Titel "EINBLICK-AUSBLICK 2008"

Die Veranstaltung wendet sich nicht nur an Betroffene jeden Alters, auch alle anderen Interessenten werden viele neue Eindrücke und Informationen mitnehmen.

Es erwartet Sie eine umfassende Information und Ausstellung von praktischen Alltags- und Haushaltshilfen über optische Hilfsmittel und Lesesysteme bis hin zu modernsten Entwicklungen.
Über 40 namhafte Hilfsmittelfirmen aus ganz Deutschland präsentieren ihre Produkte, Dienstleistungen und Neuentwicklungen für Menschen mit eingeschränktem oder verlorenem Sehvermögen. Fachberater und Betroffene des BSVSH beraten ebenfalls gern in allen Fragen rund um das Thema „Sehen“.

Darüber hinaus stellen sich auch das in Schleswig-Holstein einzigartige blinden- und sehbehindertengerechte Wohnheim „Haus am Tremser Teich“, Lübeck (ein Neubau für dementiell erkrankte, pflegebedürftige Personen steht vor der Fertigstellung) und die Stiftung SEHNOT vor. Der Eintritt ist kostenlos!

 

Programm:

 

Freitag, 10. Oktober 2008, 13.00 bis 19.00 Uhr

* Eröffnung durch die Vorsitzende des BSVSH, Frau Annegret Walter

* Grußwort der Sozialministerin des Landes Schleswig-Holstein, Frau Dr. Gitta Trauernicht

* Halle 1 - Hilfsmittelausstellung

 

Samstag, 11. Oktober 2008, 10.00 bis 16.00 Uhr

* Halle 1 – Hilfsmittelausstellung

* Halle 2 - Blindenfußball

Zusätzliche Angebote entnehmen Sie bitte den Informationen vor Ort!

 

Anreise:

Von der Autobahn (A7) kommend gilt: Abfahrt Neumünster Nord, Bundesstrasse Richtung Neumünster. Nach dem Ortseingangsschild an der Ampel links abbiegen.
Über die Bundesstraße aus allen Richtungen kommend gilt: Folgen Sie der Ausschilderung „Holstenhallen“ auf dem Ring.
Für die Anreise mit Öffentlichen Verkehrsmitteln gilt: Über ZOB /Hauptbahnhof, Linie 5 und 17 „Holstenhalle / Hohrkamp“, Fahrzeit ca. 10 – 15 Minuten.
Wir wünschen Ihnen eine gute Anreise!


Ausstellerverzeichnis (Stand August 2008)

A. Schweizer Optik GmbH, Forchheim Produkte für Augenärzte, Hobby & Beruf | Arbeitsplatz–Ausstattung für Sehbehinderte & Blinde, Schwabach | B&M Ingenieurbüro GmbH, Scharbeutz Arbeitsplatzausstattung, Alltagshilfen, Laserstock | BAUM Retec AG, Wiesenbach Arbeitsplatzsysteme, Orientierung-/Leitsysteme | BEBSK Bundesvereinigung Eltern blinder und sehgeschädigter Kinder, Lübeck Frühförderung, Ergotherapie, Integration | Blindenhilfsmittelvertrieb Dresden (BHVD) Hilfsmittel aus dem täglichen Gebrauch | Blista-Brailletec gGmbH, Marburg Braille-Maschinen, Software, PC-Arbeitsplätze | Büro für Barrierefreie Bildung, Herne Computerschulung, Handys mit Sprachausgabe | DanArt Kurt Baek Nielsen & Co. GmbH, Harrislee Bodenleitsysteme, -indikatoren | Dräger & Lienert Informationsmanagement GbR, Marburg Bar. fr. Websites, Braillezeile, CD-/ DVD- Kopierer |  Eschenbach Optik GmbH, Nürnberg Lese- u. Sehhilfen, Lupen, Licht | F.H. Papenmeier GmbH & Co. KG, Schwerte RehaTechnik, Braillezeilen, Software| Fachhochschule Kiel Multimedia Production Kompetenz f. barrierefreie Informationstechnik | Handy Tech Elektronik GmbH, Lüneburg Braillezeilen, Daisy, Lesekamera, Software| Hilfswerk blinder Handwerker e.V., Lübeck Blindenwaren | IGEL GmbH, Bremen Elektr. Hilfsgeräte, Großfeldtastaturen | IPD Infosystem Produktion and Distribution GmbH, Hannover Arbeitsplatzausstattung | Landeshilfsmittelzentrum (LHZ), Dresden Alltag, Haushalt, Büro, Verkehr, Kommunikation | LOWTEC gGmbH, Berlin Berufl . Bildung & Qualifizierung | Mobilitäts-Trainer Schleswig-Holstein Schulung, Orientierung, Mobilität, Lebenspraktische Fähigkeiten | mobile Hilfsmittelztr. Deininger GmbH, Bensheim Arbeitsplatzgestaltung, Bildschirmlesegeräte | Moeckel Feinmecha-nik e. Kfm., Buseck-Oppenrod Das ergo-Programm für gesundes Arbeiten | Norddeutsche Blindenhörbücherei e.V., Hamburg kostenloser Verleih von Hörbüchern | Optiker Bode GmbH, Hamburg Low Vision, Lupen, Licht, Bildschirmlesegeräte | Low Vision Center Kiel, Low Vision, Hilfsmittel | OPTRON Prod. & Vertrieb e. K., Gross-Umstadt Hilfsmittel für Haus, Schule & Beruf | Rehan Medizingeräte Handels GmbH, Mülheim a. d. Ruhr Bildschirmlesegeräte, Handlupe | Reinecker Reha-Technik GmbH, Alsbach Lesesysteme, Spezialbeleuchtung | RTB GmbH & Co. KG, Bad Lippspringe Sicherheit im Straßenverkehr, Akustik, Taster | Schröder Optik GmbH & Co. KG, Hamburg Sehhilfen, Gleitsichtgläser | KOLLESS Spezialuhren, Bad Soden a.T. Blindenuhren, Wohnuhren, sprech. Uhren | Steller-technology GmbH & Co. KG, Halle Lesegeräte, Lichttechnik | SynPhon, Kraichtal Alltagshilfen, Brailletastatur, Sprachausgabe | Eickhorst & Co., Hamburg Licht, Leuchten, Optik | Tiemann GmbH, Schwalmstadt Lesehilfen für Alltag, Unterwegs, Schule | VzFB, Hannover Hilfsmittel, Bücher, Musikalien | Verlag M. Proske (vmp), Marne Spiele, Großtastenhandy, Uhren | VERTICAL-Technologie.de, Eberstadt Hilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte am Mac| Vistac GmbH, Teltow Orientierungshilfen (Pipsi, Laserlangstock) | Der Lions-Club, Neumünster-Holsten

 

Blindenfußball im Rahmen von „Einblick-Ausblick“ 2008

Im Rahmen der Hilfsmittelausstellung „Einblick-Ausblick“ 2008 in den Holstenhallen Neumünster wird es in diesem Jahr auch eine Demonstration von Blindenfußball geben, und zwar am 11. Oktober 2008 in der Halle 2 ab 10:00 Uhr.

Angekündigt haben sich die Mannschaft des FC St. Pauli aus Hamburg mit dem Nationalspieler Michael Löffler an der Spitze und das Team der Guide Dogs BSG Mainz mit dem Nationalspieler Reneè Thissen.

Das Blindenfußballturnier „Lichtkick 2008“, welches im Mai dieses Jahres ebenfalls in Neumünster stattfand, hat insbesondere gezeigt, dass Sport einen wichtigen Beitrag zum selbstverständlichen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung leistet. Wir möchten deshalb auch die diesjährige Hilfsmittelausstellung Einblick-Ausblick nutzen, um den Blindenfußball noch populärer zu machen.

Mit freundlicher Unterstützung des DBS 

DBS Logo

  

BSVSH -Pressemitteilung:

Erzählen Sie Ihrem Nachbarn davon!

Einblick-Ausblick, DIE Messe rund ums Thema Sehen am 10./11. Oktober in Neumünster

Wo schießt der hin, ist der denn blind? – Na klar! Diese Spieler können die Frage sofort bejahen. Das ist auch überhaupt kein Problem, denn die gegnerische Mannschaft sieht schließlich ebenfalls nichts. Das ist nun mal so beim Blindenfußball. Der Spannung und dem Tempo des Spiels tut das jedenfalls keinen Abbruch, eher im Gegenteil. Lediglich die Torwarte können als einzige auf dem Spielfeld sehen. Wer so eine Partie einmal selbst erleben möchte: Am 11. Oktober von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14 bis 15 Uhr spielt der FC St. Pauli gegen die Guide Dogs Mainz in der Holstenhalle 2. Auf Seiten des FC St. Pauli mit dabei ist der Blinden-Nationalspieler Michael Löffler. Blinde können per Kopfhörer den Live-Kommentar zum Spiel hören.
Das Freundschaftsspiel ist nur einer von vielen Programmpunkten auf der »Einblick-Ausblick«. Die landesweit größte Hilfsmittelmesse findet am Freitag, den 10. Oktober, von 13 bis 19 Uhr und am Sonnabend, den 11. Oktober, von 10 bis 16 Uhr in den Holstenhallen Neumünster statt. Schirmherrin ist Gitta Trauernicht, Sozialministerin von Schleswig-Holstein. Der Eintritt ist frei.
»Wir möchten auch die Sehenden ansprechen, damit sie Nachbarn auf die Veranstaltung aufmerksam machen, die Probleme mit dem Augenlicht haben und einen Zeitungsartikel über die Veranstaltung gar nicht lesen können«, sagt Annegret Walter, Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein (BSVSH), der die Ausstellung maßgeblich organisiert.
Mehr als 40 namhafte Aussteller aus ganz Deutschland präsentieren hier ihre Produkte, Dienstleistungen und Neuentwicklungen für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen und Blinde. Dabei geht es sowohl um Erleichterungen im Alltag – von der Lesehilfe über sprechende Uhren und Großtastentelefone bis zum Laserstock – als auch am Arbeitsplatz. Großfeldtastaturen, Spezialsoftware und Braille-Maschinen sind dabei nur die populärsten von zahlreichen technischen Tricks, die Sehbehinderten einen weitgehend normalen Büroalltag ermöglichen. Die Zeiten, als Blinde froh sein konnten, einen Job als Telefonist zu bekommen, sind vorbei. Korrespondenz per E-Mail oder Internetrecherchen stellen heute keine technischen Hürden mehr dar. Beispiele für zu Hause sind die Fernsehbrille, mit der der Bildschirm um das 2,1-Fache vergrößert wird (B&M Ingenieurbüro) oder die Bildschirmlupe, die vor dem TV-Gerät angebracht wird und den Schirm um 50 Prozent vergrößert. Auch sprechende Taschenrechner, Waagen, Fieberthermometer und ein – ebenfalls sprechendes – Farberkennungsgerät, das mehr als einhundert Farbnuancen erkennen kann (Reinecker Reha-Technik) werden immer ausgefeilter und bedienungsfreundlicher.


Am Sonnabend, den 11. Oktober, um 12.30 Uhr spricht Professor Johann Roider, Direktor der Augenklinik an der Uni-Klinik Kiel zum Thema »Erkrankungen der Netzhaut: Was merke ich? Was kann ich tun?«

 

Mit dem Schauspieler Hartmut Schreier, bekannt als Manne Brand aus dem ZDF-Kultkrimi »SOKO 5113«, hat die Stiftung »Sehnot«, die mit dem BSVSH assoziiert ist, einen prominenten Fürsprecher gewonnen. »Ich habe bei einem Freund miterlebt, wie er in Schüben erblindete«, erzählt Schreier (56). »Das hat mich für das Thema sensibilisiert, und ich habe auch erfahren, dass die Arbeit für die Belange der Blinden und Sehbehinderten oft nicht einfach ist.«


»Allein in Schleswig-Holstein gibt es 6000 blinde und 20000 hochgradig sehbehinderte Menschen«, erläutert Annegret Walter. »Der Bedarf nach Hilfe ist also groß; leider wissen noch immer zu wenig Betroffene von unserer Arbeit und wie wir sie im Alltag unterstützen können.« Tatsächlich gibt es da viele Möglichkeiten; der BSVSH als Selbsthilfeorganisation sehbehinderter und blinder Menschen berät in den Bereichen Mobilität, Hilfsmittel, Bewältigung des Alltags und Umgang mit Behörden. Mit der Stiftung »Sehnot« und dem in Schleswig-Holstein einzigartigen blinden- und sehbehindertengerechte Wohnheim »Haus am Tremser Teich« in Lübeck wurden jetzt neue Kapitel in der gemeinnützigen Arbeit für Blinde und Sehbehinderte aufgeschlagen. Beide Einrichtungen stellen sich ebenfalls auf der »Einblick-Ausblick« vor.


Übrigens: Da die Messe nur unregelmäßig stattfindet (das letzte Mal vor drei Jahren) sollten Interessierte jetzt die Gelegenheit für einen Besuch nutzen.

Über den BSVSH:
Die Wurzeln des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein gehen bis ins Jahr 1917 zurück. Die 1554 Mitglieder sind in 18 Bezirksgruppen organisiert. Ziel ist es, Sehbehinderte und Blinde in den Bereichen Mobilität, Hilfsmittel, Bewältigung des Alltags und Umgang mit Behörden zu beraten und zu unterstützen. Weitere Informationen unter www.bsvsh.org.

 

 

Hier können Sie den Veranstaltungs-Flyer downloaden: Flyer "Einblick-Ausblick 2008"

Unter nachfolgendem Link erhalten Sie nähere Informationen zur Woche des Sehens: www.woche-des-sehens.de



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