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Sie sind blind oder sehbehindert? Dann stellt Sie die Corona-Krise vor ganz besondere Herausforderungen. Der DBSV hat deshalb in einem Corona-Ratgeber nützliche Informationen speziell für blinde und sehbehinderte Menschen zusammengetragen.

Sonderausstellung „Farbrausch. Christopher Lehmpfuhl“

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

liebe Kunstinteressierte,

im Rahmen der Sonderausstellung „Farbrausch. Christopher Lehmpfuhl“ haben wir die besondere Arbeitsweise des Künstlers zum Anlass genommen, im Museum für Kunst und Kulturgeschichte neue Wege zu gehen:  Wir freuen uns, erstmals umfassende Angebote für blinde und sehbehinderte Menschen anbieten zu können.

Lehmpfuhl malt mit den Händen. Großzügig schichtet er die Ölfarbe auf die Leinwand und formt fast greifbare, reliefartige Motive. Der Künstler bezeichnet sich selbst als malender Bildhauer, der Landschaft und Architektur mit Farbe nachempfindet. Diesen besonderen Aspekt seines Schaffens haben wir in der Vermittlung aufgegriffen und seine Werke auch mit den Händen erfahrbar gemacht. Vom 25.04 bis 17.10.2021 laden wir Besucherinnen und Besucher dazu ein, in der Reithalle auf Schloss Gottorf Kunst mit allen Sinnen zu erleben.

Die Ausstellung ist in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstanden, der 150 Werke aus seinen letzten 25 Schaffensjahren zeigt: Farbgewaltige Ölgemälde, Aquarelle, Druckgraphiken und drei sogenannte „Litfaßsäulen-Bilder“ mit 360° Malerei.

Eine Fokusgruppe blinder und sehbehinderter Expertinnen und Experten hat daran seit August letzten Jahres gearbeitet. Vertreterinnen und Vertreter aus den Vereinen Andersicht e.V., dem Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein e.V. (BSVSH), capito Schleswig-Holstein sowie dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS) haben ihre Erfahrung eingebracht, um die Ausstellung inklusiver zu gestalten. Eine Reihe von barrierefreien Maßnahmen konnten nun erstmalig umgesetzt werden, unter anderem zwei Tastmodelle, ein Bodenleitsystem, ein spezielles Audioformat, ein taktiler mobiler Lageplan, Wegbeschreibungen sowie Führungen und ein Kunstworkshop für blinde und sehbehinderte Menschen.

Zwei Tastmodelle zu Ölgemälden – einer Landschaft und einem Stillleben – laden dazu ein, Lehmpfuhls Werk mit den Händen zu erkunden.

Mit dem Bodenleitsystem in der Reithalle wollen wir es unseren blinden Gästen ermöglichen, die Ausstellung selbständig zu erleben.

Die Audioführung im webbasierten eGuide mit Audiodeskription läuft auf dem eigenen mobilen Endgerät und ist mit der Voice Over Funktion oder mit Screen Readern nutzbar. Bildbeschreibungen zu jedem Themenbereich ermöglichen es, tiefer in Lehmpfuhls Kunst einzutauchen. Der eGuide ist über unsere Webseite zugänglich: Schlendern Sie mit Lehmpfuhls Stimme im Ohr durch die Ausstellung oder nutzen Sie den eGuide vor und nach Ihrem Besuch.

An der Kasse liegen Begleithefte in Großschrift und Braille kostenfrei bereit, in denen alle Texte der Ausstellung nochmal enthalten sind. Ein mobiler taktiler Lageplan kann ebenfalls unentgeltlich mitgenommen werden.

In einem barrierefreien Hands-on Raum laden Mitmachstationen dazu ein, Farbe mit dem Tast- und Geruchssinn zu erkunden.

Der Weg zur und auf der Schlossinsel kann mit einer Wegbeschreibung als PDF oder DAISY Hörbuch erschlossen werden.

Jeden zweiten Monat an einem Sontag bieten wir Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen und ihre Begleitpersonen an. Weitere Veranstaltungen für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher gibt es hier zu entdecken: https://schloss-gottorf.de/de/programm?angebote=&zeit=&vart=0&zg=15.

Mehr Informationen und Links zu allen barrierefreien Angeboten finden Sie auf unserer Webseite: https://museum-fuer-kunst-und-kulturgeschichte.de/de/erleben-sie-die-ausstellung-barrierefrei.

Vergessen Sie nicht, vorab ein Zeitfenster für Ihren Besuch zu buchen: https://schloss-gottorf.de/de/ticket-reservierung-museumsinsel.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr BSVSH-Team

Aus der Vereinsgeschäftsstelle

Wie so viele Bereiche des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens sind auch wir von den Einschränkungen der Corona-Pandemie betroffen. Somit kann zurzeit natürlich auch kein Publikumsverkehr stattfinden. Dies hält uns aber nicht davon ab, telefonisch für alle Ratsuchenden erreichbar zu sein.

Jeder unserer Mitarbeiter gibt sein Bestes, um einen Hilfe- und Ratsuchenden nach bestem Wissen und Gewissen zur Seite zu stehen. Natürlich führen wir telefonisch auch weiterhin die Hilfsmittelberatung durch, die zeitaufwändig ist. Vielleicht entstehen dadurch Momente, an denen es manchmal etwas stockt oder es dauert ein wenig länger als gewöhnlich, doch sind auch wir nur Menschen. Vielen von uns fehlt der persönliche Kontakt mit denen, die vor Corona direkt in unsere Landesgeschäftsstelle in Lübeck gekommen sind. Keine Termine für ein Vis-a-vis, kein Erscheinen auf Veranstaltungen oder Messen. Die Probleme bestehen aber weiter.

Also nehmen wir den täglichen Kampf gegen Corona, Covid2 und Co. auf und sind dann bereit, wenn wir gebraucht werden, um einen Anrufer beistehen zu können, damit Sie nicht allein dastehen müssen. Auch die Arbeiten an unserer Webseite stehen nicht still und wir versuchen ständig, diese zu verbessern, um Ihnen auch auf diesem Wege den bestmöglichen Service bieten zu können.

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund und scheuen Sie sich nicht bei uns anzurufen, wenn Sie Fragen und/oder Probleme haben.

Ihr Geschäftsstellen-Team

Haus am Tremser Teich

Die Bewohner der Einrichtung „Haus am Tremser Teich“ haben die Covid19-Pandemie bis jetzt ohne eine Infektion an der Erkrankung durchlebt. Dies haben wir den hygienischen Grundlagen und deren Durchführungen der Hauswirtschaft und der betonten Umsicht der Mitarbeiter der Einrichtung zu verdanken.  Hinzu kommen natürlich auch die Einschränkungen der Besuche und die dafür notwendigen Schnellteste die immer durch die Einrichtungsleitung durchgeführt werden notwendig sind.

Nur so ist es allen gelungen die Ansteckung der Pandemie bis zum heutigen Tage nicht in die Einrichtung zu lassen. Es hat oft Entbehrungen und auch Trauer bei den Bewohnern über diese schwere Situation, insbesondere über das Weihnachtsfest oder den Geburtstag, gegeben aber die Mitarbeiter sind und waren immer bedacht sich um die Bedürfnisse zu kümmern. Alle Anfragen und Bedürfnisse werden sehr ernst genommen.  Die Mitarbeiter haben die Gestaltung der Vorweihnachtszeit besonders schön und durch kleine Aufmerksamkeiten einen hauch von Besinnlichkeit gegeben.

Die Bewohner haben die Möglichkeiten zu telefonieren und mit den Angehörigen zu sprechen oft und ausführlich genutzt.  Doch die fast schon vergessene handgeschriebene Post wurde mit großer Freude und manchmal mit Tränen in den Augen aufgenommen.

Auch wenn die Pandemie eine Belastung für uns alle ist, haben es doch alte Dinge wieder zum Leben geweckt- die handgeschriebene Postkarte oder eine kurze Grußkarte – ist einfach wieder eine schöne Information von den Angehörigen, die man in den Händen halten kann und immer wieder ansehen kann. Manchmal waren auch neue Bilder von den Familienangehörigen dabei enthalten und sie konnten diese im Zimmer aufstellen.

Dass die Mitarbeiter und Besucher, wie auch all die Therapeuten, sich hinter den Nasen- Mundschutz verbergen haben die Bewohner nach kurzer Zeit für sich als Schutz angesehen und sich froh, dass die Mitarbeiter und Besucher alle umsichtig und vorsichtig sind im Umgang mit Ihnen. Dass es ein wichtiger Schutz für sich selbst und für die Bewohner ist, der nicht dazu dient sich hinter den Masken zu verstecken.

Darüber hinaus werden durch die Einrichtungsleitung täglich Schnellteste an Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern durchgeführt um das Risiko klein zu halten.

Es gibt noch eine sehr positive Mitteilung am 28.012.2020 und am 19.01.2021 wurden die Bewohner und die Mitarbeiter (wer sich impfen lassen wollte die Möglichkeit geboten) geimpft.  Dies haben wir der schnellen Reaktion der Einrichtungsleitung zu verdanken. So dass wir sagen können das jeder mögliche Schutz für die Bewohner in Anspruch genommen wird.

Wir alle hoffen, dass wir in absehbarer Zeit in ein normales Leben zurückkehren können und die Gemeinschaft mit den lieben Angehörigen genießen dürfen. Es fehlt die Nähe mit den Umarmungen der Angehörigen.

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