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Sie sind blind oder sehbehindert? Dann stellt Sie die Corona-Krise vor ganz besondere Herausforderungen. Der DBSV hat deshalb in einem Corona-Ratgeber nützliche Informationen speziell für blinde und sehbehinderte Menschen zusammengetragen.

Aus der Vereinsgeschäftsstelle

Wie so viele Bereiche des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens sind auch wir von den Einschränkungen der Corona-Pandemie betroffen. Somit kann zurzeit natürlich auch kein Publikumsverkehr stattfinden. Dies hält uns aber nicht davon ab, telefonisch für alle Ratsuchenden erreichbar zu sein.

Jeder unserer Mitarbeiter gibt sein Bestes, um einen Hilfe- und Ratsuchenden nach bestem Wissen und Gewissen zur Seite zu stehen. Natürlich führen wir telefonisch auch weiterhin die Hilfsmittelberatung durch, die zeitaufwändig ist. Vielleicht entstehen dadurch Momente, an denen es manchmal etwas stockt oder es dauert ein wenig länger als gewöhnlich, doch sind auch wir nur Menschen. Vielen von uns fehlt der persönliche Kontakt mit denen, die vor Corona direkt in unsere Landesgeschäftsstelle in Lübeck gekommen sind. Keine Termine für ein Vis-a-vis, kein Erscheinen auf Veranstaltungen oder Messen. Die Probleme bestehen aber weiter.

Also nehmen wir den täglichen Kampf gegen Corona, Covid2 und Co. auf und sind dann bereit, wenn wir gebraucht werden, um einen Anrufer beistehen zu können, damit Sie nicht allein dastehen müssen. Auch die Arbeiten an unserer Webseite stehen nicht still und wir versuchen ständig, diese zu verbessern, um Ihnen auch auf diesem Wege den bestmöglichen Service bieten zu können.

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund und scheuen Sie sich nicht bei uns anzurufen, wenn Sie Fragen und/oder Probleme haben.

Ihr Geschäftsstellen-Team

Haus am Tremser Teich

Die Bewohner der Einrichtung „Haus am Tremser Teich“ haben die Covid19-Pandemie bis jetzt ohne eine Infektion an der Erkrankung durchlebt. Dies haben wir den hygienischen Grundlagen und deren Durchführungen der Hauswirtschaft und der betonten Umsicht der Mitarbeiter der Einrichtung zu verdanken.  Hinzu kommen natürlich auch die Einschränkungen der Besuche und die dafür notwendigen Schnellteste die immer durch die Einrichtungsleitung durchgeführt werden notwendig sind.

Nur so ist es allen gelungen die Ansteckung der Pandemie bis zum heutigen Tage nicht in die Einrichtung zu lassen. Es hat oft Entbehrungen und auch Trauer bei den Bewohnern über diese schwere Situation, insbesondere über das Weihnachtsfest oder den Geburtstag, gegeben aber die Mitarbeiter sind und waren immer bedacht sich um die Bedürfnisse zu kümmern. Alle Anfragen und Bedürfnisse werden sehr ernst genommen.  Die Mitarbeiter haben die Gestaltung der Vorweihnachtszeit besonders schön und durch kleine Aufmerksamkeiten einen hauch von Besinnlichkeit gegeben.

Die Bewohner haben die Möglichkeiten zu telefonieren und mit den Angehörigen zu sprechen oft und ausführlich genutzt.  Doch die fast schon vergessene handgeschriebene Post wurde mit großer Freude und manchmal mit Tränen in den Augen aufgenommen.

Auch wenn die Pandemie eine Belastung für uns alle ist, haben es doch alte Dinge wieder zum Leben geweckt- die handgeschriebene Postkarte oder eine kurze Grußkarte – ist einfach wieder eine schöne Information von den Angehörigen, die man in den Händen halten kann und immer wieder ansehen kann. Manchmal waren auch neue Bilder von den Familienangehörigen dabei enthalten und sie konnten diese im Zimmer aufstellen.

Dass die Mitarbeiter und Besucher, wie auch all die Therapeuten, sich hinter den Nasen- Mundschutz verbergen haben die Bewohner nach kurzer Zeit für sich als Schutz angesehen und sich froh, dass die Mitarbeiter und Besucher alle umsichtig und vorsichtig sind im Umgang mit Ihnen. Dass es ein wichtiger Schutz für sich selbst und für die Bewohner ist, der nicht dazu dient sich hinter den Masken zu verstecken.

Darüber hinaus werden durch die Einrichtungsleitung täglich Schnellteste an Bewohnern, Mitarbeitern und Besuchern durchgeführt um das Risiko klein zu halten.

Es gibt noch eine sehr positive Mitteilung am 28.012.2020 und am 19.01.2021 wurden die Bewohner und die Mitarbeiter (wer sich impfen lassen wollte die Möglichkeit geboten) geimpft.  Dies haben wir der schnellen Reaktion der Einrichtungsleitung zu verdanken. So dass wir sagen können das jeder mögliche Schutz für die Bewohner in Anspruch genommen wird.

Wir alle hoffen, dass wir in absehbarer Zeit in ein normales Leben zurückkehren können und die Gemeinschaft mit den lieben Angehörigen genießen dürfen. Es fehlt die Nähe mit den Umarmungen der Angehörigen.

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